AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen vom Closed Room für die Reservierung und Umsetzung von Live-Escape-Veranstaltungen

  1. Anwendungsbereich der Geschäftsbedingungen

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die geschäftlichen Beziehungen zwischen Closed Room als Veranstalter und den Kunden, die ein Live-Escape-Event über die Plattform Buchungsplattform vom Closedroom oder auf andere Weise buchen.

1.2 Anbieter und Veranstalter

Closed Room, In der Schlenke 32, 59192 Bergkamen, Inhaber ist Herr Patryk Bawor Mobil: 0163 7659014 E-Mail: kontakt@closedroom.de

  1. Allgemeine Bestimmungen für die Dienstleistung

2.1 Der Closed Room, im weiteren Text als Veranstalter bezeichnet, organisiert Live-Escape-Veranstaltungen, die in Räumen oder Raumkonzepten durchgeführt werden. Ziel der Events ist es, gestellte Rätsel innerhalb einer bestimmten Zeit zu lösen und aus dem Raum zu entkommen.

2.2 Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle zivilrechtlichen Verhältnisse im Zusammenhang mit den Live-Escape-Veranstaltungen.

2.3 Durch die Buchung eines Termins für eine Veranstaltung des Veranstalters, den Erwerb eines Gutscheins oder anderer Artikel oder die Unterzeichnung einer Vereinbarung für eine Sonderveranstaltung erkennt der Kunde diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Rahmen des Vertragsverhältnisses als verbindlich an.

2.4 Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen werden hiermit widersprochen, es sei denn, der Veranstalter stimmt diesen ausdrücklich zu. Eine solche Zustimmung muss in der Regel schriftlich erfolgen. Dies gilt auch dann, wenn bei der Auftragserteilung auf die AGB des Kunden verwiesen wird und der Veranstalter seine Leistungen vorbehaltlos erbringt.

  1. Reservierungen und Datenschutz

3.1 Die Buchung der Events erfolgt vorzugsweise über das Reservierungssystem des Closed Rooms erreichbar unter “www.closedroom.de/sofortbuchung“. Die Reservierungsbestätigung berechtigt ausschließlich zum Besuch der gebuchten Veranstaltung zum angegebenen Termin.

3.2 Stornierungen oder Änderungen der Reservierung sind grundsätzlich nicht möglich. Eine Änderung kann jedoch aus Kulanz seitens des Veranstalters unter Berücksichtigung der verbleibenden Zeit bis zum gebuchten Termin und gegebenenfalls einer Änderungsgebühr vorgenommen werden. Bei Beginn der Veranstaltung verfällt der Anspruch des Kunden auf die Zuteilung des gebuchten Raums gemäß der Reservierung. Der Veranstalter behält sich vor, einen Schadensersatzanspruch gegen den Kunden bis zur Höhe des verfallenen Reservierungspreises für entgangene Raumgebühren, angefallene Personalkosten und entgangenen Gewinn geltend zu machen. In solchen Fällen wird der Schadensersatzanspruch mit den geleisteten Zahlungen des Kunden verrechnet.

3.3 Der Veranstalter sichert zu, dass die Daten der Kunden oder Teilnehmer ohne deren schriftliche Genehmigung nicht an Dritte weitergegeben werden, es sei denn, dies ist für die Veranstaltungsdurchführung und die Abrechnung der Reservierung erforderlich.

3.4 Der Veranstalter gewährleistet die vertrauliche Behandlung von Kundendaten gemäß den Datenschutzrichtlinien.

3.5 In der Regel werden gegebenenfalls am Ende einer Veranstaltung Gruppenbilder gemacht, die mit Zustimmung der Kunden auf der Facebook-Fanseite sowie eventuell auf Instagram veröffentlicht werden. Jeder Kunde kann der Bildaufnahme und Veröffentlichung jederzeit widersprechen.

3.6 Bei Nichterscheinen zum verbindlich bestellten Termin bleibt die Zahlungspflicht bestehen.

3.7 Eine Änderung der Reservierung (z. B. Uhrzeit oder Teilnehmerzahl) ist ausgeschlossen und obliegt allein der Kulanz des Anbieters.

  1. Gutscheine

4.1 Gutscheine gelten ausschließlich für die auf ihnen aufgeführte Dienstleistung. Auf Grundlage von § 19 Abs. 1 UStG. entfällt weder auf die Gutscheine noch auf die Reservierungen eine Umsatzsteuer.

4.2 Ein Anspruch auf Auszahlung der Gutscheine ist ausgeschlossen.

4.3 Gutscheine, die vom Veranstalter ausgegeben werden, verlieren ihre Gültigkeit mit Ablauf des dritten vollen Kalenderjahres nach dem Ausstellungsdatum. Nach Ablauf dieser Frist besteht seitens des Kunden kein Anspruch mehr auf Leistungserbringung durch den Veranstalter.

  1. Keine tatsächliche Freiheitsberaubung, Ablauf der Veranstaltung

5.1 Die Veranstaltungen sind aus Sicherheitsgründen so gestaltet, dass die Kunden zu keinem Zeitpunkt tatsächlich am Verlassen des Raums gehindert sind. Ein Verlassen des Raums führt jedoch grundsätzlich zur Abbruch der Veranstaltung, es sei denn, das Verlassen war erforderlich. Ein Verlassen ist beispielsweise erforderlich bei unvorhergesehenen gesundheitlichen Problemen eines Teilnehmers, einem Feueralarm oder ähnlichen Ereignissen.

5.2 Der Veranstaltungsraum und die öffentlich zugänglichen Bereiche werden aus Sicherheitsgründen videoüberwacht; eine dauerhafte Aufzeichnung findet nicht statt.

5.3 Die Teilnehmer sollten etwa 5 Minuten vor Beginn der Veranstaltung eintreffen, um Rechtzeitig den Veranstaltungsort zu finden. Vor der Veranstaltung findet eine Einweisung von maximal 10-15 Min statt.

5.4 Bei verspätetem Beginn der Veranstaltung verkürzt sich die Veranstaltungsdauer entsprechend, sofern die Verspätung vom Kunden zu vertreten ist und ein normaler Ablauf der Veranstaltung in der verbleibenden Zeit noch möglich ist.

  1. Jugendschutz, Eignung der Veranstaltungen

Der Veranstalter ist verpflichtet, die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) einzuhalten und behält sich das Recht vor, das Alter des Kunden auf geeignete Weise zu überprüfen.

Die Veranstaltungen sind für alle Besucher ab dem vollendeten 12. Lebensjahr geeignet, sofern sie nicht an einer Krankheit oder psychischen Beeinträchtigung leiden, die bei der Teilnahme an einer Live-Escape-Veranstaltung eine Gefahr für die eigene Gesundheit oder die anderer Personen darstellen könnte. Teilnehmer unter 12 Jahren dürfen in der Regel nur in Begleitung von Erwachsenen an der Veranstaltung teilnehmen.

  1. Kein Widerrufsrecht nach Fernabsatzrecht

Durch die Bereitstellung von Buchungsmöglichkeiten für Live-Escape-Veranstaltungen über das Internet oder telefonisch bietet der Veranstalter Freizeitdienstleistungen an. Das Fernabsatzrecht gemäß § 312 g Absatz 2 Nr. 9 BGB findet keine Anwendung. Das bedeutet, dass es kein Widerrufsrecht bezüglich der Willenserklärung bezüglich der Buchungen gibt.

  1. Haftung des Veranstalters, Schadensersatzpflicht

8.1 Der Veranstalter haftet nicht für verlorengegangene Garderobe oder verlorengegangene Wertgegenstände. Der Veranstalter übernimmt keine Aufbewahrungspflichten in dieser Hinsicht.

8.2 Schadensersatzansprüche des Kunden sind ausgeschlossen. Davon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden aufgrund der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung für die Erreichung des Vertragszwecks notwendig ist.

8.3 Bei groben technischen Mängeln im Rahmen der Veranstaltung hat der Kunde Anspruch auf Rückerstattung des Reservierungspreises. Ein weitergehender Schadensersatz ist ausgeschlossen, es sei denn, er beruht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Veranstalters oder seiner Erfüllungsgehilfen.

  1. Verhaltensregeln für Teilnehmer

9.1 Alle Veranstaltungen in den Räumen sowie die Ausstattung der Räume sind urheberrechtlich geschützte Werke gemäß § 2 Urheberrechtsgesetz. Das Fotografieren sowie das Aufnehmen von Video- oder Tonaufnahmen ist Kunden grundsätzlich untersagt, kann jedoch auf Anfrage durch den Veranstalter genehmigt werden. Im Falle eines unerlaubten Mitschnitts einer Veranstaltung oder von Teilen einer Veranstaltung behält sich der Veranstalter das Recht vor, zivilrechtliche Ansprüche geltend zu machen und Strafanzeige zu erstatten.

9.2 Das Mitbringen von Speisen und Getränken in den Veranstaltungsraum sowie der Verzehr von mitgebrachten Speisen und Getränken im Veranstaltungsbereich ist grundsätzlich nicht gestattet, kann jedoch auf Anfrage vom Veranstalter genehmigt werden.

9.3 Das Rauchen ist im gesamten Veranstaltungsbereich strengstens untersagt.

9.4 Der Veranstalter kann einem Kunden den Zugang zum Veranstaltungsbereich verweigern, wenn zu befürchten ist, dass der Betroffene aufgrund von Alkohol- oder Drogenkonsum oder aus anderen Gründen den Ablauf der Veranstaltung stört oder andere Besucher belästigt.

9.5 Tiere sind nicht gestattet.

9.6 Die Kunden verpflichten sich, die Einrichtungsgegenstände und das Inventar der Veranstaltungsräume während des Aufenthalts sorgfältig zu nutzen. Bei grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Beschädigung behält sich der Veranstalter das Recht vor, zivilrechtliche Ansprüche geltend zu machen und Strafanzeige gegen den Verursacher zu erstatten bzw. Schadensersatz für die Beschädigung zu verlangen.

9.7 Die Nutzung von Mobiltelefonen in den Veranstaltungsräumen ist grundsätzlich nicht gestattet. Der Einsatz von Laserpointern und mitgebrachten Taschenlampen ist untersagt.

9.8 Der Veranstalter behält sich das Hausrecht für den Veranstaltungsbereich durch die anwesenden Veranstaltungsleiter vor. Den Anweisungen der Veranstaltungsleiter ist Folge zu leisten.

  1. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine solche zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Gehalt der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.